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Gezeigt werden kleine keramische Schälchen, die entstanden sind, um die Asche von kontaminierten Pflanzen aufzunehmen und zu binden.
Manche Pflanzen besitzen als Hyperakkumulatoren oder Metallophyten die Fähigkeit, Schwermetalle aus dem Boden aufzunehmen, in Stängeln, Wurzeln oder Blättern zu speichern und so Erdreich von Schadstoffen zu reinigen. Die im Altlastenkatalog aufgelisteten Halden Collini in Hohenems, Halde Schrems bei Frohnleiten, Jakomini und Glaswerk Gösting in Graz werden besichtigt und entsprechende Pflanzen abgeerntet.
Die Aschen von verschiedenen Gräsern, Schilf, Schafgarbe, Sonnenblume,  Kamille, Fette Henne, Klee, Wasserlinse, Fuchsschwanz und Taubenkropf -Leimkraut mit den enthaltenen Schadstoffen liefern den Glasurrohstoff für jeweils ein Schälchen. Die so dem Kreislauf entzogenen Schadstoffe bilden nun als “färbende” Zusätze einen wichtigen Bestandteil der Glasur. Keramikschalen im Elektroofen in der Kapsel gebrannt bei 1200 Grad

Foto: Rudolf Strobl / Kunst im Traklhaus